Kategorie: Neuigkeiten

Vortrag in Pankow | 29.08.2022

Im Stadtteilzentrum in Pankow referiert Herr Dimitrij Müller, Mitarbeiter bei Lost in Space, zum Thema Internetsüchtig oder voll normal?! Die Veranstaltung findet um 18 Uhr in der Schönholzer Str. 10 in 13187 Berlin-Pankow statt und ist für Sie kostenfrei. Melden Sie sich über kis@hvd-bb.de oder 030 499870910 an.

 

Safer Internet Day

Am 8. Februar ist Safer Internetday. Wir nehmen dies zum Anlass unsere Arbeit inhaltlich vorzustellen und laden sie zu unterschiedlichen Online-Zoom Veranstaltungen ein.

Melden Sie sich hier an!

11:30 – 13:00 Uhr | Grundlagen von Computerspiel- und Internetsucht und zur Beratungsarbeit bei Lost in Space (Zoom)

Um 11:30 Uhr haben Sie als Fachkolleg*innen die Möglichkeit die Arbeit von Lost in Space kennen zu lernen. In der Online-Infoveranstaltung erhalten Sie eine Einführung in den exzessiven Medienkonsum von Jugendlichen und Erwachsenen und stellen Ihnen dabei unsere Arbeitsweise vor.

15 Uhr – 16:30 | Exzessive Nutzung von Online-Pornografie (Zoom)

Um 15 Uhr bieten wir für Interessierte, ob Betroffene, Angehörige oder auch Fachkolleg*innen eine weitere Info-Veranstaltung zum Thema exzessiver Pornografiekonsum an. Dabei werden wir zum Einen Erkenntnisse aus der Forschung und Wissenschaft vorstellen und zum Anderen geben wir Ihnen einen Einblick in unser Angebot hier in der Beratungsstelle.

Zusätzlich möchten wir auf 2 weitere Veranstaltungen, die der Fachverband Medienabhängigkeit an dem Tag anbietet aufmerksam machen.

10 Uhr – come together for a better internet (Zoom)

14 Uhr – Behandlung von
Videospiel- und Internetabhängigkeit bei Jugendlichen

Nähere Infos finden Sie hier!

27.01.2022 | Mädelsabend

Mit dem Projekt <<Mädelsabend>> möchte ich – Lena –  junge Frauen erreichen, die hin und wieder das Gefühl haben, zu viel Zeit im Internet zu verbringen. Dabei ist es egal, ob ihr viel Zeit mit Netflix verbringt, das Handy nicht so oft weglegen könnt wie ihr es euch vornehmt oder euch Instagram von Lernen abhält. An diesem Abend geht es darum, dass junge Frauen mehr über Medienkonsum erfahren können. Wir werden über (zu viel) Konsum reden, Erfahrungen von Frauen hören, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren, Tipps und Tricks zur besseren Kontrolle entwickeln und Fragen beantworten, die euch beschäftigen.

Falls ich euer Interesse geweckt habe, meldet euch gerne unter der Telefonnummer: 030 666 33 959, oder schreibt mir eine Email lostinspace@caritas-berlin.de und meldet euch kostenlos an. Ihr bekommt dann einen Zoom-Link zugeschickt mit dem ihr euch am 27.01.2022 um 17 Uhr einloggen könnt.

Ergebnispapier der DHS und des Fachverbands Medienabhängigkeit

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Fachverband Medienabhängigkeit e.V. haben in einem ausführlichen Schreiben gemeinsam diskutiert, inwiefern sich exzessives Computerspielen von problematischem Nutzungsverhalten sowie der Computerspielsucht abgrenzt.

Bereits bekannt ist die Computerspielsucht als stoffungebundene Suchterkrankung (Gaming Disorder im ICD-11), unter anderem gekennzeichnet durch verminderte Selbstkontrolle, Priorisierung des Spielens und der Fortsetzung trotz negativer Konsequenzen, innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr. In Abgrenzung dazu lässt sich exzessives Spielen hauptsächlich durch phasenweises oder temporäres Verhalten im Sinne der vordergründigen Freizeitgestaltung einordnen. Von einem problematischen Spielverhalten spricht man dann, wenn die Auswirkungen nicht unbedingt zu einer Computerspielabhängigkeit führen, jene im weiteren Verlauf aber entstehen kann.

Was dies für die Arbeitsbereiche der Prävention, Frühintervention, Beratung,  Behandlung und Forschung bedeutet sowie der ausführlichen Diskussion darüber, finden Sie hier.

In Zeiten von Corona …

… sind wir weiterhin für Sie erreichbar!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und sowohl Sie als auch uns Beraterinnen und Berater zu schützen achten wir sowohl bei den Einzel- und Gruppengesprächen auf der erforderlichen Mindestabstand.

Grundsätzlich gilt:

  • halten sie den Mindestabstand von 1,5m in unserer Beratungsstelle ein, orientieren sie sich hierbei an den Markierungen am Boden.
  • Händehygiene – sowohl Desifektionsmittel als auch Möglichkeiten des Händewaschens sind vorhanden.
  • Hustenetikette einhalten
  • Wir bitten Sie in allen Räumen der Beratungsstelle eine medizinische Maske zu tragen. (Im Bedarfsfall stellen wir Ihnen eine medizinische Maske zur Verfügung.)

Sollten Sie grippeähnliche Symptome, wie bspw. Fieber, Husten oder infektbedingte Atemnot haben, oder in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem Coronavirus-Erkrankten gehabt haben, bitten wir sich vorher mit uns telefonisch in Verbindung zu setzen, damit wir alternativ ein Telefonberatungsgespräch vereinbaren können.

Termin online buchen

Bleiben Sie gesund – ihr Lost in Space Team!

Computerspielsucht wird in die ICD-11 mit aufgenommen

Die WHO hat nun entschieden, die Computerspielsucht in die Rubrik der Verhaltenssüchte mit aufzunehmen. Diese wird ab Januar 2022 in Kraft treten. Dem ging eine jahrelange Diskussion voraus. Diskutiert wurde, ob es sich hierbei um eine Suchterkrankung handle oder nicht!

Unsere numehr 13jährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen, die exzessiv Computerspiele nutzen, hat uns immer schon dazu bewogen, hier ganz klar von Sucht zu sprechen. Dies nur als Folge einer anderen psychischen Erkrankung zu sehen, wie bspw. einer Depression, zeigte sich in der Behandlung nicht als zielführend.

Neben der Computerspielsucht, wurde auch Glücksspielsucht und Zwanghaftes Sexualverhalten mit aufgenommen. Darunter fallen auch Menschen, die exzessiv und süchtig Pornografie nutzen (auch SEXting). Auch hier bieten wir schon seit mehrern Jahren Beratung an.

Exzessives Online-Verhalten kann sich zu einem Suchtverhalten entwickeln, welches eine Suchtbehandlung erforderlich macht.

Deshalb begrüßen wir die Entscheidung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sehr und hoffen, dass sich dann ab 2022 auch das Angebotsspektrum im Bereich der Verhaltenssüchte erweitert.

Zum ausführlichen Artikel im Ärzteblatt gelangen Sie hier.

Zur Pressemitteilung des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V. gelangen Sie hier.

Cybersex-Gesprächsgruppe | dienstags 17 – 18:30 Uhr

Neben Computerspielen, Serien streamen, Online-Glücksspielen gehören auch Online-Pornographie Angebote zu den Nutzungsformen, die exzessiv und süchtig konsumiert werden können. Meist handelt es sich um Ratsuchende, die dies direkt als Problem beschreiben oder auch ihren problematischen Konsum von anderen Suchtmitteln, wie Glücksspiele, Computerspiele, … beenden oder einschränken und nun mehr und exzessiver Pornographie konsumieren.

Da immer mehr Ratsuchende unsere Beratungsstelle Lost in Space bzgl. ihres exzessiven und süchtigen Pornographiekonsums aufsuchen, bieten wir ab sofort eine angeleitete Gesprächsgruppe für Cybersexsüchtige an. Diese findet immer dienstags von 17 – 18:30 Uhr statt. Wir bieten hier die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und über die Problematik, Veränderungsmotivationen und mögliche Lösungsansätze zu sprechen. Um an der Gruppe teilnehmen zu können, ist ein Vorgespräch bei Lost in Space erforderlich.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!