Alle Artikel von Chiara Schneider

Ergebnispapier der DHS und des Fachverbands Medienabhängigkeit

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Fachverband Medienabhängigkeit e.V. haben in einem ausführlichen Schreiben gemeinsam diskutiert, inwiefern sich exzessives Computerspielen von problematischem Nutzungsverhalten sowie der Computerspielsucht abgrenzt.

Bereits bekannt ist die Computerspielsucht als stoffungebundene Suchterkrankung (Gaming Disorder im ICD-11), unter anderem gekennzeichnet durch verminderte Selbstkontrolle, Priorisierung des Spielens und der Fortsetzung trotz negativer Konsequenzen, innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr. In Abgrenzung dazu lässt sich exzessives Spielen hauptsächlich durch phasenweises oder temporäres Verhalten im Sinne der vordergründigen Freizeitgestaltung einordnen. Von einem problematischen Spielverhalten spricht man dann, wenn die Auswirkungen nicht unbedingt zu einer Computerspielabhängigkeit führen, jene im weiteren Verlauf aber entstehen kann.

Was dies für die Arbeitsbereiche der Prävention, Frühintervention, Beratung,  Behandlung und Forschung bedeutet sowie der ausführlichen Diskussion darüber, finden Sie hier.